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Menschen mit Behinderungen – Hilfsmittel mit Verantwortung

Was in diesem Bereich, dem Orthopädietechnikerhandwerk alles möglich ist, ist für uns kaum vorstellbar. Gangolf Fladungs Spruch: „Was der Mensch denken kann, dass kann er auch tun – sowohl negativ als auch positiv“. Eine Aussage, die wir im Verlauf des Abends des 04.Juni 2013 immer mehr verstehen konnten.

Den Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese hat er uns erklärt. Eine Prothese funktioniert nur, wenn man unter anderem auf Hydraulik-, und Pneumatikkenntnisse zugreifen kann. Auch Feingefühl im Umgang mit dem Menschen ist sehr wichtig sind. Er erklärte – mit sehr viel Mitgefühl – wie er in dem Gesicht eines Behinderten, der sich verbal nicht äußert, lesen kann ob ihm etwas gut tut. Er hat uns sehr viele Beispiele aus der Praxis gezeigt, die es Menschen mit Behinderungen erleichtern ein für sie schönes Leben zu führen. Auch die Häuslichkeit sprach er immer wieder an. Mit Hilfsmitteln ist es möglich, lange zu Hause, in der gewohnten Umgebung zu bleiben.

Es war eine Freude an einem Bild zu sehen (für die Datenschützer: Die Gesichter waren geschwärzt!), wie plötzlich das Atmen erleichtert werden kann durch ein Korsett.

Förmlich wurde es zum Schluss, als das geänderte GKV-Wettbewerbs-Stärkungsgesetz (Patientenrechtegesetz) vorgestellt wurde.

Fazit: Das Orthopädietechnikerhandwerk ist sehr vielseitig – einfach nur klasse!

Danke an einen hervorragenden Referenten: Gangolf Fladung