«

»

Integration von Flüchtlingen zur Bekämpfung von Fachkräftemangel im Handwerk

Zu diesem hochaktuellen und interessanten Thema stand uns Herr Frank Martens vom Landkreis Aurich von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe zur Verfügung.
In seinem Vortrag machte uns Herr Martens deutlich, welcher Mammutaufgabe sich die Behörden und Einrichtungen derzeit konfrontiert sehen.
An verschiedenen Stellen im Landkreis Aurich sind bereits Flüchtlinge angekommen und werden un versucht in das Leben hier bei uns zu integrieren.
„Eine solche Integration in die Arbeitswelt kann nur gelingen, wenn die Menschen unsere Sprache sprechen“, erklärt Herr Martens und macht deutlich wie wichtig die Ausbildung gerade auf dem Sektor der Sprache ist. Denn deutsch sprechen zu können ist die Grundlage um in den Arbeitsmarkt zu gelangen und damit in sozialversicherungspflichtige Arbeit.

Unter den Flüchtlingen seien die unterschiedlichsten Qualifikationen zu finden wie Akademiker, Ärzte oder eben auch Handwerker. Nur oft muss man feststellen, das die einzelnen Berufsbilder in den Herkunftsländern nicht zu vergleichen sind mit den Anforderungen die an die Mitarbeiter hier in Deutschland gestellt werden. Daher arbeitet die Koordinationsstelle eng mit den Kammern und Behörden zusammen um Lösungen für Anschlußqualifizierungen zu finden.
Aber es gibt bereits erste Erfolge. Wie Herr Martens berichtet wurde u.a. bereits ein Maschinenbauer erfolgreich an ein Stahlbauunternehmen im Landkreis Aurich vermittelt.

Alles in allem sei man auf einem guten Weg, allerdings könne niemand im Moment mit absoluter Sicherheit sagen, wieviele Flüchtlinge in den nächsten Monaten noch zu uns strömen.
Damit ist eine konkrete Planbarkeit  von Maßnahmen und deren Umsetzung nur sehr schwer, da in Anbetracht der Erheblichen Zahlen an vielen Stellen auch Fachkräfte im sozialen Bereich bei uns fehlen die den Menschen auf dem Weg zur Integration helfen.

Zeig' allen, daß Du ein Freund der Betriebswirte des Handwerks bist: