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Vortrag im Mai „Regionale Employability in Ostfriesland“

Als Referenten konnten wir für den 02. Mai 2017  Herrn Professor Dr. Martin Stummbaum ( Professur für soziale Arbeit und Gesundheit) von der Fachhochschule Emden begeistern, von einigen seiner Projekte zu berichten.

Zum Thema: Regionale Employability (Beschäftigungsfähigkeit) in Ostfriesland
– Projekte der Hochschule Emden/Leer zur Förderung der Beschäftigung und Ausbildung
( u.a. Horisontti, Erfolgreich 2.0 und NEO-MINT)

Zunächst hat uns Prof. Stummbaum die derzeitige Beschäftigungssituation in Ostfriesland aufgezeigt.

In Ostfriesland gibt es viele Familien mit Kindern. Allerdings sieht es derzeit so aus, dass ein Großteil Ostfriesland nach Beendigung der Schule verlässt, um in den größeren Städten ihre Ausbildung /Studium zu absolvieren. Vielfach ist es so, dass die jungen Menschen nicht wieder zurückkommen. Erst mit zunehmenden Alter, als 50-60 jährige, kehren sie in die ostfriesische Region zurück.

Gerade für den Landkreis Aurich sind die Zukunftsrisiken sehr hoch! Der Arbeitsmarkt ist relativ schwach und der Wohlstand eher niedrig. Daher ist es dringend erforderlich, dass die Region Perspektiven entwickelt.

Die Fachhochschule Emden hat einige Projekte zur Förderung der Beschäftigung und Ausbildung entwickelt:

ErfolgREICH 2.0 bietet „Studienzweiflern“ und/ oder „Abbrechern“ Hilfe bei  alternativen Möglichkeiten zum Beisoiel in Form einer Ausbildung. Hier wird zwischen Betrieben und Studenten entsprechend vermittelt.

NEO-MINT „Nachhaltige Entwicklung Ostfrieslands mit MINT  ist ein Projekt, dessen Ziel es ist, noch mehr junge Menschen aus dem Raum Ostfriesland für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und für ein MINT-Studium, insbesondere auch für ein Ingenieurstudium, zu gewinnen.

Horisontti im Rahmen dieses Projekts werden erwerbslose junge Menschen, die geringqualifiziert oder langzeitarbeitslos sind aufgefangen und unter anderem für ein mehrmonatiges Praktikum nach Frankreich oder Finnland vermittelt. Durch die Entfernung zur häuslichen Umgebung erkennen die jungen Leute ganz neue Perspektiven.

Es war ein interessanter Abend mit intensivem Austausch. Die Fachhochschule als Partner für das Handwerk im Rahmen des „Fachkräftemangels“ ist mit Sicherheit auch ein zielführender Weg.

Zeig' allen, daß Du ein Freund der Betriebswirte des Handwerks bist: